Weltreise mit Baby

Campervan zu verkaufen

Campervan zu verkaufen!

geschrieben am: 22.April 2017

Strahlende Kinderaugen blicken auf einen riesigen Stoffsack voller bunter Lego-Duplo Steine. Für den Knirps sind damit schon alle Kriterien für eine perfekte Unterkunft erfüllt. Er fängt sofort an, die Bausteine mit den großen Noppen auszupacken. Schnell kommen Einzelteile einer Eisenbahn zu Tage. Und dann Tiere für den Bauernhof. Wir sind erst mal abgeschrieben.

Wohnen in der Gartenhütte

Franska, die Vermieterin des kleinen, gemütlichen Airbnb Apartments, welches sich in einer ausgebauten Gartenhütte versteckt, hat uns gerade als ihre ersten Gäste begrüßt. Sie hat die Spielzeuge extra vom Dachboden geholt da wir bei der Buchung mit angegeben hatten, dass wir mit Baby reisen. Die Mini-Wohnung war lange auch ihr zu Hause, mit Elternhaus auf dem gleichen Grundstück. Nun vermietet sie ihr liebevoll eingerichtetes kleines Reich mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küchenecke und Badezimmer.
Nachdem wir die unteren Fächer der vorher sorgfältig dekorierten Regale schnell leergeräumt und den Inhalt knirps-sicher verstaut haben, kann der sich nun frei in der Wohnung bewegen. Für ihn eine ganz neue Erfahrung: Mehrere zusammenhängende Zimmer, in denen ausschließlich wir wohnen!

So viele Duplo-Steine!

So viele Duplo-Steine!

Uns gefällt das gemütliche Boxspringbett am besten. Nach fünf Monaten fast durchgehend im Bulli oder im Zelt mal wieder eine tolle Erfahrung!
Das Zelt ist zusammen mit der Oma vor ein paar Wochen zurück nach Deutschland geflogen (Omas Reisetasche wog damit beim Einchecken für den Flug 29,2 von erlaubten 30kg…). Für die nächsten Stationen auf unserer Reise können wir es nicht mehr gebrauchen. Verkaufen wollten wir es allerdings auch nicht und so sind wir für die nächsten Campingwochenenden in den heimischen Laden nun gut gewappnet.

Goodbye, Olli!

Auch im Bulli können wir ab heute nicht mehr schlafen. Ein englisches Backpackerpärchen hat vor einigen Stunden den Schlüssel unseres fahrenden Schlafzimmers in Empfang genommen. Sie werden damit nun ein Jahr lang das Land erkunden. Wir waren froh, einen privaten Käufer für das Auto gefunden zu haben. Der April ist standardmäßig die Zeit in Neuseeland, in der die meisten Reisenden das Land wieder verlassen. Der Sommer ist vorüber und die Temperaturen fallen in Bereiche, die auch tagsüber Pullover oder gar Jacken nötig machen (unvorstellbar…).Somit ist der Gebrauchtwagenmarkt derzeit überschwemmt von schlafgerecht umgebauten Kombis, kleinen Vans und Bullis, die vorher als mobile Behausung gedient haben. Die paar Traveller die nun auf der Suche sind, haben die große Auswahl. Unser roter, verbeulter Bulli hat dann aber wohl doch mit seinem Platzangebot überzeugt und somit hieß es nun heute Abschied nehmen von „Olli“.

Tschüss Olli, war schön mit Dir!

Tschüss Olli, war schön mit Dir!

Der Geruch von faulen Eiern…

Die letzten Wochen sind rumgegangen wie nix. Zusammen mit der Oma haben wir uns aus dem Süden wieder ganz nach oben bis Auckland vorgearbeitet. Besonders in Erinnerung ist dabei Rotorua geblieben. Eine Stadt in der es buchstäblich an jeder Ecke brodelt und dampft. Unterirdische heiße Quellen sorgen dafür, dass es sogar beheizte Zeltplätze gibt! Immer wieder tauchen aus dem Dampf heraus Warnschilder auf, bitte nicht den Weg zu verlassen. Ein bis zu 90 Grad heißes Fußbad wäre die Folge… Ein Nebeneffekt all dieser heißen Quellen ist der fast immer präsente Schwefelgeruch in der Stadt. Egal ob an der Ampel oder vor dem Supermarkt, immer wieder steigt einem zwischendurch der Geruch von faulen Eiern in die Nase. Bei mir wurden hier Erinnerungen an den deutschen Kurort Bad Nenndorf wach, wo es ähnlich riecht. In den letzten Jahren durfte ich dort während der „Hannovermesse“ immer ein Hotel eine knappe Woche mein zu Hause nennen. Faule Eier beim Aufwachen – manchen Sachen kann man einfach nicht entkommen…

Thermal area

Besser nicht über den Zaun klettern…

Reisepläne…

Für uns ist die Zeit in Neuseeland in zwei Wochen leider auch vorbei. Unglaublich, wie schnell die sechs Monate hier vergangen sind. Dafür nehmen wir unheimlich viele tolle Erfahrungen und Eindrücke mit – Neuseeland hat enorm viel Abwechslung und beeindruckende Landschaften zu bieten. Am zweiten Mai geht es weiter. Erst für einen Kurztrip nach Sydney und dann mal wieder nach Asien. Da ist es dann auch endlich wieder Sommer!

Noch ein paar Eindrücke der letzten Wochen:

Auf dem Weg zu den ersten eigenen Schritten

Auf dem Weg zu den ersten eigenen Schritten

...stehen mit Festhalten klappt schon ganz gut

…stehen mit Festhalten klappt schon ganz gut

Fish and Chips mit Aussicht

Fish and Chips mit Aussicht

Spielen mit der Oma

Spielen mit der Oma

Der obligatorische kitschige Sonnenuntergang (nur gaaaanz leicht nachbearbeitet...)

Der obligatorische kitschige Sonnenuntergang (nur gaaaanz leicht nachbearbeitet…)

Neue Bekanntschaften auf dem Campingplatz

Neue Bekanntschaften auf dem Campingplatz

Teil Mich!
Facebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Alle neuen Berichte automatisch per Mail bekommen? Abonniere den Newsletter:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*