Weltreise mit Baby

freimachen: Woche 1 – Acht Stunden mehr Zeit

geschrieben am: 06.März 2016

Seit einer Woche habe ich pro Tag acht Stunden mehr Zeit. Denn seit einer Woche bin nun offiziell raus aus dem Job und habe frei. Eigentlich sind es sogar noch mehr als acht Stunden, wenn man die Fahrzeit und die Überstunden dazu rechnet, die nun ebenfalls weg fallen.

Die meist gestellte Frage von Freunden und Bekannten lautet: „Und – wie fühlt es sich an?“

Ehrlich gesagt noch so wie Urlaub. Das ist glaube ich wie bei jedem anderen von euch auch, nach einer stressigen Zeit im Job ist man froh, entspannen zu können. Momentan überwiegt bei mir deshalb noch der Drang, einfach nichts zu tun. Obwohl ich sonst eher ein aktiver Mensch bin, der nicht fünf Minuten still sitzen kann. Statt dessen habe ich diese Woche einen großen Teil der zusätzlichen acht Stunden auf der Couch verbracht. Sehr oft zusammen mit dem Knirps, der sich gerade zum totalen Grimassenkönig entwickelt. Da könnte ich allein schon stundenlang zuschauen. Platz zwei auf der Couch-Beschäftigung-Rangliste belegten wunderbar sinnfreie Tower Defense Games und diverse Quizduell Sessions.

Nebenbei habe ich noch eine neue Fernsehserie angefangen: Hand of God. Die gibt es gerade neu bei Amazon Prime Video.  Ron Perlman spielt den Richter Pernell Harris, dessen Sohn PJ sich in den Kopf geschossen hat und im Koma liegt. PJs Ehefrau wurde zuvor vergewaltigt. Harris versucht nun den Straftäter zu finden und findet dabei Trost und Unterstützung in der „Hand of God“ – eine neue Kirche (Sekte?). Ich weiß noch nicht so ganz, was ich von der Serie halten soll, mal sehen ob ich weiterschaue.

Viel geschlafen habe ich auch. Während ich sonst unter der Woche immer so auf sechs bis maximal sieben Stunden Schlaf gekommen bin, waren es seit Montag immer angenehme acht Stunden pro Nacht. Oder auch mehr.

Allerdings habe ich nicht nur rumgehangen, sondern war auch produktiv. Ein Teil meiner acht Stunden mehr Zeit ging auch in neue Versuche zum Herstellen meines Lieblings-Grundnahrungsmittels: Brot! Ich finde es ist einfach unschlagbar wenn der Backofen die ganze Wohnküche ganz langsam mit Geruch von frisch gebackenem Brot einhüllt. Das Geräusch von der knusprigen Kruste, wenn das Messer dann die erste Scheibe vom noch warmen Brotlaib abtrennt um das Ganze dann mit Brot und Gomasio zu testen. Genial. Ihr seht, man kann schon fast ins Schwärmen kommen! Viele Rezepte hole ich mir in der Grundform vom Plötzblog und passe sie dann später an. Hier wird auch sehr gut erklärt, wie man selber ganz einfach Sauerteig herstellt (klappt übrigens am besten im Wärmeschrank). Diese Woche gab es wunderbar frische Jägerbrötchen. Wer es nachbacken möchte: Sauerteig bekommt oft auch pur beim Biobäcker, dann spart man sich die Herstellung.

Die Reisevorbereitungen sind natürlich auch weiter gegangen. Wir haben uns diese Woche intensiv mit dem Thema Flüge auseinander gesetzt. Round the world ticket (RTW) oder Einzelbuchung? Welche Airline? Wofür wir uns letztendlich entschieden haben könnt ihr hier lesen. So viel vorweg: Das Round the world ticket ist es nicht geworden.

Zu guter Letzt sind noch ein paar meiner acht Stunden mehr Zeit in das Fotografieren geflossen. Zum einen war ich selber seit langer Zeit mal wieder mit der Kamera unterwegs. Habe mir einen neuen Graufilter gegönnt und der musste natürlich ausprobiert werden. Zum anderen bin ich nun endlich mal dazu gekommen, schon etwas ältere Fotos zu sortieren, die von der Speicherkarte einfach nur schnell in den beliebten „unsortiert“-Ordner geschoben worden sind. Wen es interessiert – hier ein paar erste Ergebnisse.

Sina hatte mich heute Morgen gefragt, ob ich wirklich erst eine Woche zu Hause bin. Ihr würde es so vorkommen als wären es schon zwei. Stimmt schon, die Woche ist echt schnell rum gegangen – fast wie auf der Arbeit. Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?

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2 Kommentare

  1. Peter sagt:

    Hey… Sind das nicht mehr als acht Stunden pro Tag, die Du nun „frei“ hast ;-)?

    1. Christian sagt:

      Hi Peter, hast Recht – war schon „pessimistisch“ gerechnet :-)

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